Historische Gartenanlage

Oertel-Anlage
Die Oertel-Anlage ist die Urzelle des Bürgerparks Katharinenberg.
1811 rief Vikar und Redakteur Louis Vogel (1778-1979) des Wunsiedler Tagblatts die Bürgerschaft zur Mitarbeit und zu Spenden auf, um den Katharinenberg in eine „Englische Anlage“ zu gestalten.

Schmidt´sche Anlage
Die zweite Ausbauphase des Bürgerparks geht auf Initiative des Wunsiedler Wissenschaftlers Dr. Albert Schmidt (1849-1981) zurück. Er trat in die Fußstapfen seines Großvaters Johann Jakob Schmidt.
Mit Hilfe einer großzügigen Finanzierung der Verwandten, Frau Konsul Ida Schmidt-Pauli aus Hamburg, konnte die „Schmidt´sche Anlage“ verwirklicht werden. Sie bis heute in ihrer geometrischen und doch leicht geschwungenen Weg-Gestaltung erhalten geblieben. Von den vier Eckpunkten der Anlage führen diese Wege zu einem zentralen Brunnenplatz, der wiederum von einem Rundweg umschlossen ist. Begrenzt wird dieses Areal durch den historischen „Linden- und Bergahornweg“.

Hey´sche Anlage
Die Hey´sche Anlage galt in der vergangenen Zeit, als die Attraktion im Bürgerpark.
1902 erhielt der Magistrat von Wunsiedel eine beachtliche Spende von Georg und Mary Hey aus New York, zur Verschönerung des Bürgerparks. Es entstand die Hey´sche Anlage, in deren Mittelpunkt eine begehbare Grotte war.
Das ganze Bauwerk wurde zur Vortäuschung einer Tropfsteinhöhle mit Süßwassertuff verkleidet. Diese Grotte wurde zum Motiv vieler Postkarten und Berichte. Bei der Gestaltung setzte man auf Baumalleen mit Linden und amerikanischen Roteichen, wohl in Würdigung an die edlen Stifter. Die Baumstrukturen sind bis heute erhalten geblieben und bei der Sanierung berücksichtigt worden.


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