Das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel - größtes bayerisches Regionalmuseum

Das 1907 gegründete Fichtelgebirgsmuseum ist seit 1964 in mehreren Gebäuden rund um den mittelalterlichen Spitalhof im Zentrum der Stadt Wunsiedel untergebracht.

Dieses Spital geht auf eine Stiftung des Wunsiedler Blechverzinners Sigmund Wann im Jahre 1451 zurück.
Ursprünglich konnten hier jeweils zwölf „Spitalbrüder“ ihren Lebensabend verbringen, seit der Mitte des 19. Jh. auch sechs „Spitalschwestern“.

Das Museum wird seit 1964 kontinuierlich räumlich erweitert: 2003 wurden zwei weitere historische Gebäude dem Museum angefügt. Der Museumskomplex (2900 qm) umfasst somit neun Häuser und ist eine wahre Schatzkammer der sagenhaften Region "Fichtelgebirge".

In den letzten Jahren sind weiterhin fast alle Abteilungen neu gestaltet sowie didaktisch und museumspädagogisch auf den aktuellen Stand gebracht worden.Bereits heute gilt das Fichtelgebirgsmuseum mit seinen umfangreichen Sammlungen als eines der größten und bestausgestatteten Regionalmuseen in ganz Bayern.Unter den Oberbegriffen Spitalgeschichte, Naturgeschichte, Regionalgeschichte und Kulturgeschichte gibt es auf über 2000 qm Ausstellungsfläche Einblicke in die Umwelt, die Geschichte, die Lebensweise und das Brauchtum der Bewohner des Fichtelgebirges.

Innenhof Museum
Sonderausstellung
Sonderausstellung

 

Öffnungszeiten / Kontakt

Museum: Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr

Cafeteria: Dienstag – Samstag, 8.30 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 10 – 17 Uhr

Fichtelgebirgsmuseum Spitalhof
95632 Wunsiedel
Tel.: 09232/2032 - Fax: 09232/4948

E-mail: info(at)fichtelgebirgsmuseum.de

www.fichtelgebirgsmuseum.de

Die wichtigsten Abteilungen sind:


Spitalgeschichte - Geschichte der Museumsgebäude, der Spitalbewohner und des Stifters Sigmund Wann

Naturgeschichte - Mineraliensammlung mit über 2000 Exponaten aus der Region, historischer Bergbau im Fichtelgebirge

Regionalgeschichte - Vor -und frühgeschichtliche Funde, Funde und Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen,
Markgrafenzeit und Sechsämterland, Zunft - und Schützenwesen,
Stadtbrände und Feuerwehren, Eisenbahnbau und Industrialisierung,

Dokumentationen zu den zwei bekanntesten Wunsiedlern
- dem Autor Jean Paul (1763 – 1825)
- und dem politischen Attentäter Karl Ludwig Sand ( 1795 – 1820 )

Kulturgeschichte - bürgerliches und bäuerliches Wohnen, Volksmusik, Möbel und Textilien, Keramik, Email, Wäschepflege, eine Schusterwerkstatt,
ein Zuckerbäckerladen und ein Friseursalon sowie eine ganzjährige Krippenausstellung. Eine besondere Attraktion stellen die vier Museumswerkstätten (Schmiede, Töpferei, Zinngießerei, Drechslerei) dar, in denen ständig Handwerksvorführungen stattfinden.

Außerdem verfügt das Museum über eine Präsenzbibliothek mit ca. 10 000 Bänden, hauptsächlich zur Regionalgeschichte und zu den verschiedenen Museumsabteilungen.

Eine besondere Attraktion stellen die vier Museumwerkstätten - Schmied, Töpfer, Zinngießer und Steinmetz - dar, in den Handwerksvorführungen stattfinden.

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