75.000 Besucher-Marke im Felsenlabyrinth geknackt!

Foto (v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Karl-Willi Beck, Sven Güther mit Hund, Tourismusmanagerin Melanie Wehner-Engel, Eva und Katrin Güther, Holger, Belinda und Karina Diersch

Herzlichen Glückwunsch nach Thüringen!

An einem sonnigen Herbstwochenende war es wieder soweit - die  75.000 Besuchermarke konnte im Felsenlabyrinth geknackt werden. Über tausende Besucher genossen den teils sonnigen Herbst zwischen den gigantischen Granitsteinformationen auf der Luisenburg. Darunter auch eine bestgelaunte Wandergruppe aus Thüringen. Schon bevor der Erste Bürgermeister Karl-Willi Beck der Festspielstadt Wunsiedel zur Tat schreiten konnte waren die zwei Familien Güther aus Stelzen und Diersch aus Pöllwitz voller Vorfreunde auf die anstehende Wanderung. Total verblüfft und mit großen strahlenden Kinderaugen freuten sich die Thüringer samt vierbeiniger Begleitung was Tourismusmanagerin Melanie Wehner-Engel alles mitgebracht hatte. So konnte der Erste Bürgermeister nicht nur die Glückwünsche der Stadt überbringen sondern auch zahlreiche Gutscheine für die nächste Saison. Holger Diersch, der  Anführer der Gruppe, hatte es sich schon lange vorgenommen das Labyrinth mit seinem besten Kumpel samt Anhang zu besuchen - der Tag dafür war perfekt gewählt! Nun freuen sich die Thüringer auf ein Wiedersehen im Jahr 2020 bei den Luisenburg-Festspielen, den Greifvogelpark und vielem mehr.

Wunsiedler Brunnenfest erhält den Heimatpreis Bayern

Eine bedeutende Auszeichnung wurde den Brunnengemeinschaften und den „Machern“ des traditionellen jährlichen Brunnenfestes in der Festspielstadt zuteil. Seit 1833 findet das traditionsreiche Wunsiedler Brunnenfest mit über 30 geschmückten Brunnen statt. Kindergärten, Vereine und Firmen kommen in Brunnengemeinschaften zum Schmücken der Brunnen mit Blumen und Lichtern zusammen. Die Brunnengemeinschaften sind ein beeindruckender Ausdruck von generationsübergreifenden Gemeinschaftssinn, Traditionsbewusstsein und Heimatverbundenheit. Als Veranstaltungshöhepunkt ziehen bei Einbruch der Dunkelheit Musikanten und Sänger mit Festbesuchern von Brunnen zu Brunnen. 

400 Gäste und Besucher begleiteten die Preisverleihung  im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth. Heimat bedeute dabei mehr als die Schaffung von wirtschaftlich perfekten Rahmenbedingungen. Erst durch gemeinsame Traditionen entstehe Zusammengehörigkeit. In Bayern ist besonders das Brauchtum fester Bestandteil des einzigartigen Lebensgefühls, meinte der Bayerische Heimatminister Albert Füracker in seiner Ansprache.

Wunsiedler Brunnenfest wird Immaterielles Kulturerbe

Sie freuen sich über die Ehrung: Erster Bürgermeister Karl-Willi Beck, Melanie Wehner-Engel und Wolfgang Daum (v. l.)

Jedes Jahr, schriftlich greifbar im Stadtarchiv seit dem 25.06.1833, feiert am Samstag vor Johanni, dem 24. Juni, ihr Brunnenfest. Über 35 Brunnen – mit Dekorationen durch die Brunnengemeinschaften geschmückt – werden nach der offiziellen Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister auf dem Marktplatz nach Einbruch der Dunkelheit und nach dem gemeinsamen Absingen des Brunnenfestliedes von umherziehenden Musikanten besungen und durch Tausende besucht und bestaunt. Grund und Tradition dieses Festes ist eine alte, nicht zu beweisende Legende, wonach die Wunsiedler nach einer Dürre und dem Wiederlaufen des Wassers nach dem Versiegen die Brunnen im 18. Jahrhundert durch Anwohner der Wasserspender mit Arnikakränzen und Blumen geschmückt wurden. Für das Schmücken der Brunnen sind die Brunnengemeinschaften zuständig, die sich aus Mitgliedern aus Vereinen, Anwohnern von Brunnen, Firmen, Interessengemeinschaften, Einzelpersonen mit oder ohne Team zusammensetzen. Dabei sind auch die Kinder der Mitglieder einbezogen, sichern so die Fortführung des Brauchs. Die Brunnengemeinschaften treffen sich oft im Vorfeld, freuen sich auf gemeinsame Stunden zur Motivfindung, Vorbereitung von Ac­ces­soires und Vorrichtungen und auf das Schmücken und Herrichten der Brunnen. Sie  zeigen dabei Können und Talent, Geschick, Ausdauer und Kenntnis. „Das Wunsiedler Brunnenfest ist trotz Verpflegungsstationen ein stilles Fest“, resümiert Stadtarchivar Wolfgang Daum.

 Ein langer Weg zur Auszeichnung

Seit Bestehen des Brunnenfestes haben sich Einwohnerschaft und Verwaltung der Festspielstadt jedes Jahr mächtig ins Zeug gelegt, um für Gäste und Mitbürger ein Erlebnis der ganz außergewöhnlichen  Art zu bieten. Nur wenige Veranstaltungen in Bayern sind so sehr der Tradition verpflichtet. Im November des vergangenen Jahres wurde deshalb das Fest in den Rang eines Bayerischen Kulturerbes erhoben. Kultusminister Ludwig Spaenle überreichte damals in der Münchner Residenz die entsprechende Urkunde. Mit dieser Ehrung sollte es nicht genug sein.

Die Stadt entschloss sich, das „Immaterielle Kulturerbe“ auch auf Bundesebene anzustreben. Wolfgang Daum und die Tourismus-Fachfrau Melanie Wehner-Engel wurden mit der Umsetzung der Aufgabe betraut. Es galt alle Kriterien der strengen UNESCO-Vorgaben zu erfüllen. Weitere Expertisen mussten eingeholt werden – Expertenwissen war gefragt. Dieses fanden sie unter anderem bei Altlandrat Dr. Peter Seißer und bei der  Leiterin des Fichtelgebirgsmuseums, Dr. Sabine Zehentmeier. Beide sind profunde Kenner der regionalen Historie. Gemeinsam führte das Team die Intention zum Erfolg. Das Wunsiedler Brunnenfest ist nun offiziell in der Bundesweiten Liste des Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Eine Auszeichnung, die der Festspielstadt bestens zu Gesicht steht.

red

Gelungerner Start in den Frühling - Freizeitmesse in Nürnberg

(von links nach rechts): Ferdinand Reb von der TZ Fichtelgebirge, Landrat Hermann Hübner, Melanie Wehner-Engel, Tanja Kießling und Harald Benz (am Wochenende betreuten Bettina Wunderlich, Heike Scholz und Erika Benker den Stand der Festspielstadt Wunsiedel)

Bereits zum siebten Mal infolge präsentierte sich die Festspielstadt Wunsiedel mit einem eigenen Stand auf der Freizeit- und Gartenmesse in Nürnberg.

Mit einem Besucherrekord von mehr als 100.000 Messegästen wurde Nordbayerns größter Reisemarkt wieder allen Erwartungen gerecht. So herrschte insbesondere auch am Eröffnungstag und am Wochenende reges Interesse am felsigen Counterbereich der Stadt.

Die größte Nachfrage brachte wieder der aktuelle Spielplan der Luisenburg-Festspiele und die vielfältigen Informationsmaterialien rund um die Themen Wandern, speziell das Felsenlabyrinth Luisenburg, Radeln, der Bürgerpark Katharinenberg mit dem Greifvogelpark und natürlich das einzigartige Wunsiedler Brunnenfest.

Auf das beliebte Fotomotiv mit unserem urigen Falkner Beppo und seiner gefiederten Begleitung mussten die Besucher leider verzichten, es herrschte Stallplicht auch für Greifvögel. Eine gelungene Alternative boten dafür die Videosequenzen der Luisenburg-Festspiele von Aufführungen der letzten Jahre, zusehen am eigens mitgebrachten Flachbildschirm.

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