01.09.2015
12:45 Uhr

Bauleitplanung der Stadt Wunsiedel; Bekanntmachung der Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplanes für das Sondergebiet „Photovoltaikanlage Retschgelände“


Bauleitplanung der Stadt Wunsiedel;

Bekanntmachung der Genehmigung der Änderung

des Flächennutzungsplanes für das Sondergebiet

„Photovoltaikanlage Retschgelände“

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 14.05.2014 die Änderung des Flächennutzungsplanes

für das Sondergebiet „Photovoltaikanlage

Retschgelände“ in der Fassung vom 20.02.2014 für die Teilflächen

aus den Fl. Nrn. 1723, 1717 und der Gesamtfläche der Fl. Nr. 1723/1

der Gemarkung Wunsiedel festgestellt. Mit der Änderung sollen Teilflächen

der Grundstücke Fl. Nrn. 1723, 1717 und die Gesamtfläche

der Fl. Nr. 1723/1 derGemarkungWunsiedel als Sondergebiet für Photovoltaikanlagen

dargestellt werden.

Mit Bescheid vom 22.07.2014, Nr. 41-6103-17, hat das Landratsamt

Wunsiedel i. Fichtelgebirge diese Flächennutzungsplanänderung genehmigt.

Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gemäß § 6 Abs.

5 des Baugesetzbuchs (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser

Bekanntmachung wird die Flächennutzungsplanänderung wirksam.

Jedermann kann den Flächennutzungsplan bei der Stadt Wunsiedel,

Bauverwaltung, Marktplatz 8, I. Stock, während der allgemeinen

Dienststunden einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von

Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung

sowie Rechtsfolgen des § 215 Abs.1BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach:

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung

der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche

Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans

und des Flächennutzungsplans und

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans

schriftlich gegenüber der Stadt Wunsiedel geltend gemacht

worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel

begründen soll ist dazulegen. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler

nach § 214 Abs. 2 a BauGB beachtlich sind.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie

Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche

für nach den § 39 bis 42 BauGB eingetretenen  Vermögensnachteile,

wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres,

in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit

des Anspruchs herbeigeführt wird.

Wunsiedel, 05.09.2014

 

STADT WUNSIEDEL

 

gez.

Karl-Willi Beck

Erster Bürgermeister


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